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Sehr viel wurde seither über Fibromyalgie geschrieben, so dass es heute unzählige Quellen gibt, aus denen man sich informieren kann. Nur wenige Quellen erwähnen jedoch einen möglichen Zusammenhang von Fibromyalgie mit Zöliakie, Sprue oder anderer Form der Glutenunverträglichkeit, Glutensensitivität. Hier ein Beispiel aus der aktuellen Fachliteratur: Remarkable prevalence of coeliac disease in patients with irritable bowel syndrome plus fibromyalgia in comparison with those with isolated irritable bowel syndrome: a case-finding study von Luis Rodrigo in Arthritis Research & Therapy 2013, 15:R201 

Genau dieser Zusammenhang mag in medizinischen Fachkreisen noch hoch umstritten sein, jedoch ist er allein verantwortlich dafür, dass sich die Eigentümerin dieser Website heute nicht mehr mit Fibromyalgie befassen muss, dafür aber – gerne! - akribisch auf ihre Ernährung achtet, da neben dem konsequent zu vermeidenden Gluten auch noch andere Stoffe in der Nahrung „zuverlässig“ an der Schmerzschraube drehen.

Wer mehr darüber wissen möchte, was sich vor nun schon rund zehn Jahren völlig unerwarteterweise abspielte, was dabei aus der Fibromyalgie geworden ist, die mich so viele Jahre gequält hat, der darf mir gerne schreiben.

Ich weiß, dass ich nicht allein bin mit diesen Erfahrungen. Ich weiß von etlichen fibromyalgiebetroffenen Wegbegleitern aus jener Zeit, dass auch sie zur gleichen Lösung gekommen sind. Dennoch rate ich dringend davon ab, einfach auf eigene Faust mal glutenfreie Ernährung zu probieren. Damit kann man unter Umständen sogar mehr verkehrt als richtig machen. Zudem wird die Möglichkeit einer klaren diagnostischen Abklärung erschwert. Und selbst wenn man auf eine genaue Diagnose keinen Wert legt, nur neugierig ist, ob es einem denn etwas bringen könnte - um es wirklich richtig zu machen, ist es gerade am Anfang viel zu kompliziert und Fehler sind da vorprogrammiert. Fehler, die sich lange und heftig genug auswirken können, um jeglichen möglichen Erfolg zu überdecken, so dass man fast schon zwangsläufig zu völlig falschen Schlussfolgerungen kommt.

Weil diese Situation unbefriedigend ist, bin ich seit längerer Zeit schon gemeinsam mit einem Arzt, der u.a. auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten spezialisiert ist, in der Diskussion, um gut gangbare Wege zu entwerfen, die in einem überschaubarem Zeitraum eine optimale medizinische Abklärung in Verbindung mit ernährungsmedizinischer Beratung und Schulung bieten sollen. Jetzt, im Sommer 2014, stehen die Vorzeichen günstig, um unsere Pläne umzusetzen und in Kürze ein entsprechendes zu Angebot machen. Das wird dann natürlich auch auf dieser Seite hier veröffentlicht. Es lohnt sich also, gelegentlich mal wieder hier rein zu schauen.

Aktualisiert am 06.06.2014